Kurseinheit 1: „Prima Klima in der Schule“

Umweltmentoren bei der Ausbildung

Vom 23. bis 25.11.2016 trafen sich 19 Schülerinnen und Schüler aus neun verschiedenen Schulen zur ersten Kurseinheit der Umweltmentoren-Ausbildung 2016/2017 in der Jugendherberge Pforzheim. Gestartet wurde mit dem Spiel Namens-Battle und der Methode Reporter. Danach war das Eis gebrochen und die Arbeit konnte richtig losgehen. Mit verschiedenen Skizzen, Übungen und über einen Film wurde der Treibhauseffekt erklärt. Es ging um fossile Brennstoffe, unseren Energieverbrauch und um das 50-80-90-Projekt.

Die Landesregierung hat sich zum Ziel gesetzt, dass im Jahr 2050 50 % weniger Energie verbraucht wird als im Jahr 2010, 80 % der Energie in Baden-Württemberg aus erneuerbaren Energien gewonnen wird und 90 % weniger Treibhausgase als 1990 ausgestoßen werden. Es gab eine hitzige Diskussion und viele Ideen, wie diese ehrgeizigen Ziele erreicht werden können und was jeder einzelne von uns dazu beitragen kann und muss, damit das Projekt 50-80-90 gelingen kann. Zum Thema Senkung des Energieverbrauchs stand am zweiten Ausbildungstag die Energie-Rallye im Mittelpunkt. Alle Stationen dieser Rallye wurden mit den jeweiligen Versuchen, Anschauungsmaterialien und dem notwendigen Hintergrundwissen detailliert besprochen und in Kleingruppen vorbereitet. Bei der anschließenden Nachtwanderung konnten sich dann alle von dem vollen Tag erholen und frische Luft schnuppern. 

Der dritte und letzte Tag startete mit einem Wissensspiel zum Klimaschutz und einem Ausschnitt aus dem Film „An inconvenient truth“. Dann wurde die Jugendherberge verlassen und die Gruppe machte sich auf zum Reuchlin Gymnasium. Dort wartete bereits eine siebte Klasse, die sich als Versuchskaninchen für die Energie-Rallye zur Verfügung gestellt hatte. Jetzt wurde es also Ernst und die angehenden Umweltmentorinnen und Umweltmentoren mussten zeigen, was sie in den letzten zwei Tagen gelernt hatten und ob sie Gleichaltrige für den Umweltschutz begeistern können. Natürlich gab es an der einen oder anderen Stelle noch Verbesserungsvorschläge, aber im Großen und Ganzen war die Generalprobe sehr gelungen, so dass der Durchführung der Energie-Rallye an der eigenen Schule in den kommenden Wochen nichts mehr im Wege steht.

Im Laufe der insgesamt 2 ½ Tage hat die Gruppe viel Fachwissen mitgenommen und jede Menge Spiele und Methoden zur Gruppenarbeit kennengelernt, die bei der eigenen Tätigkeit als Umweltmentorin oder Umweltmentor zum Einsatz kommen können. In den nächsten Woche werden alle die Energie-Rallye an der eigenen Schule durchführen und weitere Projektideen entwickeln, die dann bei der zweiten Ausbildungseinheit im Frühjahr 2017 vorangetrieben werden.

Nach dem ersten Ausbildungsblock führen Can, Nicolas und Nils (Kurs Regierunspräsidium Stuttgart) die Energierallye an ihrer Schule, dem Eduard Spranger Gymnasium durch.