Ausbildung für Umweltmentorinnen und Umweltmentoren an Schulen

Werde Umweltmentorin oder Umweltmentor!

Umweltmentorinnen und Umweltmentoren sind Botschafter für Klimaschutz an den Schulen. Mit ihrem Wissen, Projekten und Aktionen zeigen sie ihren Mitschülern, wie Energie in der Schule gespart werden kann und welche Chancen in den erneuerbaren Energien liegen. Dafür werden sie über ein Jahr lang in der Umweltmentoren-Ausbildung fit gemacht. 

Die Ausbildung richtet sich an Schülerinnen und Schüler der 8. Jahrgangsstufe. 

Im aktuellen Schuljahr finden vier Kurse mit je 20 Schülerinnen und Schüler der 8. Jahrgangsstufe aus allen weiterführenden Schulen in Baden-Württemberg statt.

Je Schule können zwei bis vier Jugendliche angemeldet werden. Die Zulassung zum Lehrgang erfolgt durch die Jugendstiftung Baden-Württemberg. Bei großer Nachfrage ist eine Beschränkung auf 2 oder 3 Personen je Schule möglich. 

 

Die Anmeldung für den Ausbildungsgang 2017/2018 ist ab sofort möglich.

Anmeldeschluss für Schulen ist der 1. Juli 2017.

In der ersten Juliwoche wird den Schulen mitgeteilt, ob sie zum Kurs zugelassen wurden und wie viele Plätze der Schule zur Verfügung stehen.
Falls die Schüleranmeldung (extra Formular) nicht bereits zusammen mit der Anmeldung der Schule erfolgt ist, müssen die von den Jugendlichen und ihren Eltern unterschriebenen Schüleranmeldeformulare bis spätestens 21. Juli 2017 bei der Jugendstiftung eingehen.

Flyer Umweltmentoren für den Ausbildungsgang 2017/2018

Anmeldeformular für Schulen 2017/2018

Anmeldeformular für Schülerinnen und Schüler 2017/2018

 

 

  • Schüler erklärt eine Biogasanlage
  • Klimabaum
  • Projektplakat zum Thema Solarenergie
  • Umwelt-AG

So sieht die Umweltmentoren-Ausbildung aus:

1. Halbjahr Klasse 8

Kurseinheit: „Prima Klima in der Schule“

Das heißt . . .

  • die Ursachen und Auswirkungen des von Menschen gemachten Treibhauseffekts verstehen und erklären können
  • Energielecks in der Schule erkennen und Verbesserungsmöglichkeiten erarbeiten
  • den richtigen Umgang mit Messgeräten üben
  • eine Energierallye für Mitschüler vorbereiten und durchführen
  • üben, wie man erfolgreich präsentiert
  • lernen, wie man Projekte managt . . .

Anschließend führen die angehenden Umweltmentoren in ihrer Schule selbst Energierallyes durch.

Bericht über die Kurseinheit 1 im November 2016 >>>

 

2. Halbjahr Klasse 8

Kurseinheit 2: „Power für die Zukunft“

Das heißt . . .

  • erneuerbare Energiequellen und ihre Nutzungspotenziale kennen lernen
  • eine EE-Power-Tour zum Thema „Erneuerbare Energien“ vorbereiten
  • üben, wie man Interviews moderiert
  • Filmclips zum Thema drehen 
  • mit Experten Lösungen für ein verbessertes Projektmanagement erarbeiten

Nach dem zweiten Ausbildungsblock wird an der eigenen Schule ein eigenes Projekt geplant und durchgeführt. 

Zum Abschluss des Ausbildungsjahres treffen sich alle zu einem Erfahrungsaustausch. Hier stellen die Schulteams ihre Projekte vor und das Jahr wird mit einem Zertifikat abgeschlossen. 

Danach geht es erst richtig los. Die fertigen Umweltmentorinnen und Umweltmentoren engagieren sich in der Umwelt-AG ihrer Schule, stellen eigene Aktionen und Projekte auf die Beine oder knüpfen Kontakte mit außerschulischen Partner im Klimaschutz, um gemeinsam aktiv zu werden. 

 

Finanziert wird die Ausbildung „Schülermentorin und Schülermentor für den Umweltschutz an Schulen“ vom Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft sowie vom Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg. 

Träger der Ausbildung ist die Jugendstiftung Baden-Württemberg. 

Kontakt:

Jugendstiftung Baden-Württemberg

Birgit Schiffers

Tel. 07042-831732, schiffers(at)jugendstiftung.de